Spitzentennis und Job: Nadine Keller und Nina Stadler meistern den Balanceakt

Mario GaccioliDie Kirchbergerin Nina Stadler und die Dussnangerin Nadine Keller gehen trotz Mehrfachbelastungen ehrgeizig und zielgerichtet ihre Wege. Beide Tennispielerinnen bringen alles mit, um auch internationale Erfolge zu feiern.

Nadine Keller und Nina Stadler verbindet mehr als ihr Talent. Beide schleifen seit vielen Jahren in Kreuzlingen an ihren Karrieren und haben sich für die Doppelbelastung Spitzentennis und Lehre entschieden. Diesen Balanceakt schaffen auf diesem Niveau nur die wenigsten.

«Der Weg ist anspruchsvoll, aber er macht Freude», sagt Nadine Keller, die mit täglichem Technik- und Konditionstraining, Lehre, Schulstoff und Pendeln zwischen Wohn-, Trainings- und Ausbildungsstätte ein strenges Programm absolviert.

Keller setzt Ausrufezeichen auf der internationalen Tennisbühne

Trotz Mehrfachbelastung hat die Nummer 28 der Schweiz grosse Fortschritte gemacht. Zudem hat sie national und international Ausrufezeichen gegen Spielerinnen gesetzt, die sich ganz auf die Profikarriere konzentrieren. So vor kurzem im türkischen Antalya, wo sich die 19-jährige Dussnangerin durch die Qualifikation bis in die zweite Hauptrunde gespielt hat. In diesen Tagen bestreitet sie in Tunesien das letzte internationale Turnier vor ihren Lehrabschlussprüfungen.

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